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Aktualisiert am 26.06.2024

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Viel Aufmerksamkeit beim Jubiläum

1250 Jahre Atzbach

 

Mit seinem Stand in der Kirchstraße und zwei Veranstaltungen für Besucherinnen und Besucher erhielt der Geschichtsverein Lahnau am Sonntag, den 23. Juni viel Aufmerksamkeit beim Jubiläumsfest 1250 Jahre Atzbach.

 

Die Historische Dorfführung, zu der Margot Reinstädtler am Nachmittag – in Tracht gekleidet – einlud, war außerordentlich gut nachgefragt. An zahlreichen Häusern im alten Dorf hingen bereits die alten Hausnamen, die die Gemeinde kürzlich mit Zustimmung der Hauseigentümer hatte anfertigen lassen.

 

Um 18.00 Uhr hielt Johannes Volkmann in der dicht besetzten Evangelischen Kirche seinen Vortrag „1250 Jahre Atzbach“. Kompetent und anschaulich führte er durch die Geschichte und beleuchtete dabei auch diejenigen Abschnitte der jüngeren Ortsgeschichte, zu denen bislang noch wenig geforscht und geschrieben wurde.

 

Den ganzen Tag über konnte man sich am Stand des Geschichtsvereins über den Weinbau in Atzbach im 16., 17. und 18. Jahrhundert informieren. Auf großen Tafeln wurde gezeigt, dass früher am Südhang des Amthofberges (rechts der Niederaustraße, oberhalb der Weiherwiese) und am Süd- und Südwesthang des Knochenberges Wein angebaut wurde (das Anbaugebiet „Helgehus“ lag gegenüber der Abzweigung des Dutenhofener Wegs von der heutigen Gießener Straße). Die damaligen Weinanbaugebiete sind heute größtenteils bebaut.

 

Passend zum Jubiläumsfest und zur Ausstellung hatte der Geschichtsverein bei einem rheinhessischen Winzer einen feinherben Chardonnay als „Jubiläumswein“ abfüllen und etikettieren lassen, der am Stand verkostet werden konnte.

 

Wer von dem Jubiläumswein noch etwas haben möchte, kann am Sonntag, 14. Juli von 15 – 17 Uhr bei der Museumsöffnung im Heimatmuseum, Friedenstr. 20, vorbeischauen. Vorbestellungen sind unter info@geschichtsverein-lahnau.de möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Projektleiterin Monika Hoffer-Lorisch (links) und Karin Hedderich, Vorsitzende des Geschichtsvereins, freuen sich über die neuen Schilder (Foto: Lothar Rühl)

Neue Schilder mit alten Hausnamen

 

Am Sonntag, 14. April fiel der Startschuss für das Anbringen von Schildern mit alten Hausnamen in Lahnau. Pünktlich um 14.30 Uhr brachte Bürgermeister Christian Walendsius am Heimatmuseum in der Friedenstr. 20 das erste Schild an.

Bereits im Jahr 2021 hatte sich die Gemeindevertretung dafür ausgesprochen, Häuser in Lahnau mit den alten Hausnamen zu versehen. Um sie zu sammeln, trafen sich Arbeitsgruppen in den drei Ortsteilen, initiiert und koordiniert vom Geschichtsverein Lahnau. Unter der Federführung von Monika Hoffer-Lorisch tauschten Experten aus den einzelnen Ortsteilen ihr Wissen aus.

Ende 2023 konnte die Gemeinde Lahnau dann mehr als 300 Hauseigentümer anschreiben, ob sie sich an der Aktion beteiligen möchten.190 Eigentümer stimmten zu.

Der größte Teil der Schilder bleibt in Waldgirmes und wird bald an den Häusern von „Hammetes“, „Leppersch“ und „Luwisse“ hängen. „Leppersch“ gibt es auch in Dorlar, dazu „Schimmelhalwichs“ und „Kasperhannese“. In Atzbach hingegen kann man demnächst an den Häusern von „Kochhannese“, „Wellerhonneds“ und „Weißbännersch“ vorbeigehen. In den alten Ortskernen wird durch die Schilder an Zeiten erinnert, in denen man ohne Straßennamen und Hausnummern zusammenlebte.

 

Museumsöffnung und Frühlingsallerlei am Sonntag, 14. April

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr öffnet am Sonntag, 14. April das Heimatmuseum Lahnau in der Friedenstr. 20 seine Pforten für Besucherinnen und Besucher. Ab 13.00 Uhr findet im Museumshof ein buntes Frühlingsallerlei statt. Kreative stellen ihre Hobbys vor und bieten ihre Produkte an. Man kann beim Klöppeln und Spinnen zusehen, verschiedene Handarbeiten sowie Quittengelee aus dem Pfarrgarten erwerben oder Apfelsecco aus der Region probieren.

 

Ab 15.00 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen und frische Waffeln. Angeboten werden auch „Süße Brocken“ – Hefekuchen mit Butter und Kümmelschnaps – eine Waldgirmeser Spezialität. In Scheune und Schule ist die Dauerausstellung zum ländlichen Leben und Arbeiten im 19./20. Jahrhundert zu sehen. Der Geschichtsverein lädt herzlich ein!

 

Neuer Vorstand im Geschichtsverein

 

Bei seiner diesjährigen Mitgliederversammlung am 17.02. wählte der Geschichtsverein Lahnau einen neuen Vorstand. Die Vereinsführung übernimmt Karin Hedderich, Gudrun Müller betreut das Vereinsleben und Tanja Bernhardt-Scherer ist zuständig für die Finanzen.

Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Johannes Volkmann und Ralf Stahl. Der scheidende Vorsitzende, Johannes Volkmann, konnte zuvor auf ein außerordentlich aktives Vereinsjahr zurückblicken. Ralf Stahl, Gründungsmitglied des Vereins und viele Jahre in verantwortlicher Position tätig, übergibt seiner Nachfolgerin einen ausgeglichenen Haushalt. (v.l. Tanja Bernhardt-Scherer, Johannes Volkmann, Gudrun Müller, Ralf Stahl, Karin Hedderich; Foto: Franz Ewert)